Kürbisstrudel

   
Da gab es mal ein Rezept für einen Kürbisstrudel mit Käse, allein das Rezept konnte ich nicht mehr finden. Das Internet ist natürlich eine Fundgrube für Rezepte, allerdings war nicht das dabei, was ich mir so vorgestellt habe… Also wieder mal Pi mal Schnauze kochen, was allerdings auch heißt, es gibt kein genaues Rezept.

Zutaten für den Strudelteig:

  • Dinkelmehl
  • Warmes Wasser
  • Öl
  • Salz

Zutaten für die Fülle:

  • Butternusskürbis
  • Zwiebel
  • Knoblauch
  • Butterschmalz
  • Weißwein
  • Salz, Pfeffer
  • Kümmel, Piment
  • Würziger Käse

Zubereitung:

Strudelteig herstellen und ruhen lassen.

Zwiebel und Knoblauch andünsten, Kürbis in feinen Scheiben (hab dafür schnell die Küchenmaschine verwendet) dazugeben, salzen, pfeffern, würzen und weich dünsten, mit Weißwein ablöschen, einkochen lassen, auskühlen.

Strudelteig ausziehen, mit zerlassener Butter bestreichen. Fülle verteilen, geriebenen Käse drüber verteilen und mit Hilfe des Mehltuchs auf ein Backpapier geben.

Mit zerlassener Butter bestreichen.

Im vorgeheizten Rohr bei 220 Grad goldbraun backen.
 
Das nennt sich eigentlich Babybutternut… 😀

Leererteller-Brownies

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Es trug sich dieser Tage zu, dass meine pittoreske Zucchinipflanze Namens Romanesco mich mit einer wunderschönen Frucht beehrte und ich eine Einladung an die Hobelbank erhielt. Was lag also näher, als beide freudigen Ereignisse mit einem Dritten zu krönen und andere an meiner Freude teilhaben zu lassen. Hier das Ergebnis:

Zutaten:

  • 300 g grob geraspelte Zucchini
  • 200 g gemahlener Mohn
  • 100 g Schokolade
  • 150 g Butter
  • 100 g Dinkelmehl
  • 6 Tl Kakao (Caotina)
  • 2 gehäufte Tl Backpulver
  • 250 g Zucker
  • 4 Eier

Zubereitung:

Schokolade und Butter schmelzen. Eier und Zucker sehr schaumig schlagen, Mehl, Backpulver, Kakao und Mohn vermischen und unterrühren. Zum Schluss die geschmolzene Schokolade-Butter-Mischung dazugeben. 

Im vorgeheizten Rohr bei 175 Grad Ober/Unterhitze 30 – 35 min backen. Bei der Stäbchenprobe sollte noch ein kleines bisschen Teig hängenbleiben. 

Sehr lecker, sehr saftig, auch noch zwei Tage später, falls noch was übrig sein sollte 😀!

  
Den Lehrlingen wünsche ich alles Gute und viel Spaß beim Nachbacken! 

Frühlingszwiebelfladen

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Mein Meister hat mich in ziemliche Verlegenheit gebracht… Zum nächsten Hobelstammstisch soll jeder ein veganes Rezept mitbringen. VEGAN!!! Nicht etwa vegetarisch… nein, VEGAN! Das mir! Das einzig vegane Rezept, das ich kenne ist Nussschnaps. Ich habe wirklich lange Zeit überlegt, ob ich mein heiliges Nussschnapsrezept verschenken soll. Gott sei dank kam es nicht so weit!🙂

Katharina Seiser hat früh genug ihr neuestes Buch herausgebracht: Immer schon vegan. Darin sind Rezepte enthalten, die es immer schon gibt, die vegan sind und vor allen Dingen: die ohne Ersatzprodukte auskommen!

Ich habe also etwas herumprobiert und finde das folgende Rezept sehr lecker! Es erinnert mich an „Kiachl“ von Oma, auf asiatisch, vor allen Dingen lädt es dazu ein, zu experimentieren: Mit Ölen und mit der Füllung. Das nächste Mal werden sie allerdings nicht mehr vegan,  sondern „nur“ vegetarisch in Butterschmalz rausgebraten… Tut mir Leid… ich kann meine Gene leider nicht beherrschen. 

 Zutaten: (für 8 Stück)

  • 300 g Dinkelmehl
  • 1 TL Salz
  • 200 ml Wasser, davon 150 ml kochend
  • 4 Frühlingszwiebeln (nur das Grün) oder 1 Bund Bärlauch oder Schnittknoblauch
  • Sesamöl zum Bepinseln
  • Sonnenblumenöl zum Braten

Für den Dip:

  • 2 EL helle Sojasauce (geht auch dunkle)
  • 2 TL Reisessig (ersatzweise weißer Balsamico)
  • frischer Ingwer nach Geschmack

Quelle: Immer schon vegan, Katharina Seiser

Zubereitung:

Teig herstellen und in Klarsichtfolie bei Zimmertemperatur ca. eine halbe Stunde ruhen lassen.

Den Teig in acht Teile teilen, jeweils zu Kugeln formen und ausrollen (12 – 15 cm). Mit Öl bepinseln, mit Kräutern belegen. Den Fladen einrollen, zu einer straffen Schnecke formen und wieder zu einem Fladen ausrollen. 

 Bei mittlerer Hitze von jeder Seite ca. 1 – 2 min unter Schütteln braten.  

 Heiß mit dem Dip genießen.

  

Bärlauchbrot … Oder wie immer man das Kind nennen will …

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Während einer Regenpause war ich heute kurz Bärlauch pflücken. Das ist draus geworden: 

  

Zutaten:

  • 500 g Dinkelmehl
  • 320 ml Milch
  • 1/2 Würfel Germ
  • 1 Tl Salz
  • Je eine Prise Galgant, Bertram und Ysop
  • 100 g Bärlauch
  • Salz und Olivenöl

Zubereitung: 

Germteig herstellen, abgedeckt eine Stunde rasten lassen. Währenddessen aus dem Bärlauch, Salz und Olivenöl eine Paste herstellen.

Den Teig möglichst groß, dünn und rechteckig ausrollen, mit der Paste bestreichen und aufrollen. Zirka fünf Zentimeter breite Stücke abschneiden und in einer Tortenform verteilen. 

Noch eine viertel Stunde gehen lassen. Im auf 190 Grad vorgeheizten Rohr  ungefähr eine dreiviertel Stunde backen. 

  

Flaumiger Grießpudding

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… manchmal leide ich unter Kuchenanfällen. Dann brauche ich auf der Stelle einen Kuchen. Einen zu backen dauert dann meistens viel zu lange, was also tun? Lieber Zeit verbringen und im Internet nach Rezepten suchen. So kam ich auf den Grießpudding. Allerdings waren mir die Rezepte alle entweder zu einfach oder zu schwierig. Also habe ich ein eigenes kreiert. 

Zutaten:

  • 0,5 l Milch
  • 175 ml Sahne
  • 1/2 Vanilleschote
  • Eine Prise Salz
  • 50 g Dinkelgrieß
  • 60 g Zucker
  • 2 Eier 

Quelle: eigene

Zubereitung:

Während Milch, Sahne, Salz und Vanilleschote aufkochen, Eier und Zucker mit dem Mixer sehr schaumig schlagen. Sobald die Milch kocht, den Grieß einrühren, und rührend solange weiterkochen, bis es eine cremige Masse ist. Vom Herd nehmen und die schaumigen Eier unterheben. 

In eine Schüssel, oder mehrere kleine Schüsseln umfüllen und kalt stellen. 

Seelenfutter! 

Wieder eine Art gefüllter Paprika

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Da mir von den Mangoldstangerl die Stiele übriggeblieben sind, habe ich mir überlegt, sie als Fülle für Paprika zu verwenden. Der Garten gibt schon eine gute Auswahl an kleinen und größeren Paprika her. Ein genaues Rezept für dieses Gericht gibt es allerdings nicht. Nur ungefähre Angaben.

Zwiebel und Knoblauch hacken. Chorizo in kleine Stücke schneiden und in Olivenöl auslassen. Zwiebel und Knoblauch dazugeben, eventuell weiteres Gemüse (in meinem Fall waren das noch ein paar Erbsen und eine Karotte) kleingeschnitten mitbraten lassen. Die Mangoldstangen in feine Scheiben schneiden und in die Pfanne geben. Mit Kräutersalz und Pfeffer würzen und weich dünsten lassen. Eine kleine Hand voll Risottoreis unterrühren, dann vom Herd nehmen.

In einem zweiten Topf Schlagobers, zwei zerdrückte Knoblauchzehen, ein Teelöffel geräuchertes Paprikapulver, alle übrigen kleingeschnittenen Tomaten, Tomatenmark, etwas Rotwein, Chilisalz, Pfeffer, Basilikum, Rosmarin, Thymian und Oregano (klein gehackt; natürlich frisch) gut verrühren und aufkochen lassen.

Von den Paprika den Deckel abschneiden, klein schneiden und in eine Auflaufform geben. Die Paprika von den Samen befreien und mit der Mangold-Zwiebel-Mischung füllen, in die Auflaufform legen und mit der Sauce übergießen.

Im vorgeheizten Rohr (180 °C) ca. eine Stunde backen. Gegen Ende mit Käse überbacken. Ich habe Mozzarella verwendet.

Obwohl der Reis roh dazu kommt wird er durch die Feuchtigkeit des Gemüses und durch die Sauce schön weich. Wieder ein leckeres Essen mit dem Gemüse aus meinem Garten. Wenn man die Chorizo weglässt ist es auch etwas für Vegetarier. Bei mir kam sie rein, weil sie weg musste🙂

Mangoldstangerl

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Im Kraut und Rüben Heft vom Juli 2011 fand ich das Rezept für Blätterteigstangen mit Mangold-Feta-Füllung. Ich mag Feta nicht so besonders, weil ich selten sehr guten bekommen kann und der aus der Packung immer einen so durchdringenden säuerlichen Geschmack hat. Deshalb habe ich den Feta durch Gruyere ersetzt.

frisch aus dem Ofen

frisch aus dem Ofen

Zutaten:

  • 400 g Mangoldblätter, ohne Stiele, in Streifen geschnitten
  • 1 große Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 20 g Butter
  • 1 Tl selbstgemachtes Brühpulver
  • 75 g würziger Käse (ich: Gruyere), gerieben
  • Chilisalz, Pfeffer, gemahlener Kreuzkümmel
  • 2 Packungen Dinkelblätterteig
  • 1 Eigelb
  • schwarzer Sesam

Quelle: abgewandelt nach Kraut und Rüben, Juli 2011

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch hacken, in der Butter glasig dünsten. Mangold und Brühpulver dazugeben und in ca. 5 min weich dünsten. Würzen und abkühlen lassen. Käse untermischen.

Den Blätterteig jeweils in 8 gleich große Teile teilen und mit der Füllung belegen. Kleine Stangerl formen, mit der Naht nach unten auf ein Backblech setzen. Mit dem Eigelb bestreichen und den Sesamkörnern bestreuen. Bei 190 °C ca. eine halbe Stunde backen.