Homemade Ketchup

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Zutaten:

  • 3 kg Tomaten (aus dem Garten)
  • 1 Sellerieknolle
  • 3 Karotten
  • 4 Zwiebeln
  • 1/2 Knolle Knoblauch
  • 250 ml Weinessig
  • 300 – 350 g Zucker (am Ende nochmal abschmecken)
  • 4 TL Salz
  • Pfefferkörner, Senfkörner, Nelken, Piment, Koriander, Lorbeerblätter
  • 1 TL getrockneter Ingwer (geht auch frischer)
  • Reste von Muskatnuss
  • getrocknete Steinpilze

Zubereitung:

Alles nicht zu klein schneiden und alle Zutaten in einem großen Topf ca. um ein Drittel einkochen. Dann Lorbeerblätter herausnehmen und alles pürieren. Durch das feinste Sieb der Flotten Lotte drehen und nochmals einkochen bis es die gewünschte Dicke hat. Beim Abschmecken abkühlen lassen, weil das Ketchup isst du ja auch kalt! Kochend heiß in Gläser abfüllen.

Seit Jahren mache ich dieses Ketchup immer mit kleinen Abwandlungen. Gewürze dürfen ruhig viele rein! Das beste Ketchup habe ich aus den kleinen gelben Wildtomaten gemacht, die Omi vor einigen Jahren bei mir im Garten abklauben musste. Beschäftigung ist gut 😉

 

Mischbrot …

Schlagwörter

… vom Hundertjährigen.

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Herr K. hat sich Hals über Kopf ins Brotbacken gestürzt und verfolgt es mit einer wissenschaftlichen Genauigkeit. Auf der anderen Seite des Spektrums backe ich. Intuitiv, mit Fehlern, mit ärgern, mit Erfolgen.

Meinen heutigen Erfolg verdanke ich dem 100jährigen Sauerteig des Herrn K. und dem Leben des Mixers des Herrn Anton. Ja, der Mixer musste sein Leben lassen im Dienste eines guten Brotes.

Das Rezept auf die Schnelle: Gestern habe ich den 100jährigen mit 100 g Wasser und 100 g Roggenmehl angesetzt. Heute morgen habe ich 2 EL vom Sauerteig weggenommen und wieder in den Kühlschrank gestellt. Den Rest habe ich mit 230 ml Wasser, 1 TL Brotklee, 1 sehr gehäuften TL Salz, 100 g Roggenmehl, 100 g Dinkelmehl und 200 g Weizenmehl so lange mit dem armen Mixer geknetet, bis er den Geist aufgegeben hat. Zudecken und auf die Baustelle fahren. 3 Stunden später ist der Teig wunderbar aufgegangen. Aber da ich dachte, dass er sein Klebergerüst zu wenig ausbilden konnte, weil ich ich nicht genug geknetet habe, habe ich ihn 2mal nach ungefähr einer halben Stunde gefaltet, dann rund gewirkt und im bemehlten Geschirrtuch im Milchtopf zur Garte gestellt. (Hier herrschen rudimentäre Verhältnisse, was das Brotbacken betrifft …)

Damit beginnt mein fehleranfälliger Teil. Heute wollte ich mal wirklich den Teig lange genug in der Gare belassen, damit der schön aufgeht und nicht irgendwo ungewollt aufreißt. Es ist mir fast gelungen. Allerdings weiß ich nicht mehr, wie lange er in der Gare war… 30 min? 45 min?

Egal, er wurde aufs vorgeheizte Blech gestürzt (250 °C) und mit einer Tasse Wasser 10 min gebacken. Dann den Dampf ablassen, weitere 15 min bei 220 °C, und nochmals 15 min bei 200 °C. Die letzten 5 min habe ich das Rohr ein bisschen geöffnet, damit das Brot eine resche Kruste erhält.

Was ist draus geworden? An einer Stelle ist es etwas (eigentlich ziemlich) aufgerissen, aber sonst ist es wunderbar aufgegangen. Schön hoch geworden, innen saftig und außen knusprig. Eine milde Krume die sich für jeden Belag eignet. Ein perfektes Alltagsbrot. Danke, Herr K. für den 100jährigen!

Molke-Mohnstangerl

img_9342.jpgEs steht immer noch Molke im Kühlschrank. Ich habe Topfen gemacht, da bleibt einfach eine Menge Molke übrig. Ich habe schon Molke-Seife gemacht, Brot damit gebacken und heute habe ich diese Stangerl ausprobiert. Sie sind die Weiterentwicklung der Weiterentwicklung eines Rezeptes von Ofner. Letztes Jahr habe ich schon ähnliche Stangerl gebacken.

Zutaten:

  • 300 g Dinkelmehl
  • 100 g Roggenmehl
  • 1/8 Würfel Germ (oder noch weniger)
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Sauerteig
  • 220 ml Molke

Zubereitung:

In der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten und zugedeckt gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat. Teigstücke von 100 g abwiegen, schleifen und zugedeckt ca. 10 min rasten lassen. Dann die Stangerl formen, in Mohn-Salzgemisch wälzen und auf dem Blech abgedeckt nochmal ca. eine halbe Stunde gehen lassen, schräg einschneiden.  Im vorgeheizten Rohr bei 220 °C ca. 25 min backen (mit viel Schwaden).

Diese Menge passt genau auf ein Blech. Eine sehr kleine Menge… Ich freue mich schon auf meinen Elektrosteinbackofen, da kann ich dann die doppelte oder sogar dreifache Menge auf einmal backen. Weniger Arbeit, weniger Energie 🙂

Dinkelzopf

Es gibt Tage, da geht Germteig einfach besser als an anderen Tagen. Heute war so ein Tag. Das Baguette wurde wunderbar und der Hefezopf ist fluffig leicht, obwohl ein Drittel Vollkorn drin ist und er überhaupt aus Dinkelmehl gemacht wurde. Ich bin ja kein so großer Hefezopf-Fan, doch der Zopf von Pauline ist unglaublich gut. Die Krönung des ganzen sind die Streusel!

Letztes Wochenende war ich wieder mal im Paulinarium und hab bei Pauline gelernt, wie man richtig gutes Dinkelbrot bäckt. Ich backe ja schon lange mit Dinkelmehl, aber Pauline weiß immer etwas, das man noch nicht wusste. Ich könnte stundenlang vom Paulinarium schwärmen. Die Lage, die Menschen, der Brotbackofen, das Brot, … der Dinkelzopf! 🙂

Leider ist er mir viel zu groß geworden, die Hälfte reicht auf alle Fälle auch! Ich schreib hier aber trotzdem die volle Menge auf.

Zutaten:

Vorteig:

  • 330 g Dinkelvollkornmehl
  • 330 g lauwarmes Wasser
  • 1/2 Würfel Germ

Hauptteig:

  • 660 g Dinkelmehl
  • 3 Eier
  • 150 g Zucker
  • 18 g Salz
  • Vanillezucker
  • 150 g Butter
  • Schale einer Zitrone
  • 1 Würfel Germ

Zubereitung:

Die Zutaten des Vorteigs verrühren und 2,5 – 4 h zugedeckt stehen lassen. Die Zutaten vom Hauptteig dazugeben, dabei die Butter erst unterkneten, wenn der Teig schon zusammengeknetet ist. 1 Stunde gehen lassen, dazwischen einmal falten.

Einen Zopf flechten, Streusel drauf verteilen und bei 200 Grad 10 Minuten backen, auf 180 Grad zurückschalten und weitere 25 – 30 Minuten backen.

Dabei fehlt das Beste:

Zutaten für die Streusel (doppelte Menge):

  • 150 g Mehl
  • 50 g frisch geriebene Nüsse
  • 125 g Kristallzucker
  • 125 g Butter
  • Vanillezucker, Zimt

Alle Zutaten mit dem Handmixer verkneten und im Kühlschrank warten lassen.

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Kann ja sein, dass er keinen Schönheitswettbewerb gewinnt, aber er ist ausgezeichnet und braucht nicht mal Butter und Marmelade um ihn mit Genuss zu verspeisen!

Zwiebel-Käse-Kuchen

Es gibt Tage, an denen weiß ich einfach nicht, was ich essen soll. Also weiß ich auch nicht was ich kochen soll. Dann gehe ich den Inhalt meines Kühlschranks durch, meiner Speis, meines Tiefkühlers, schau im Garten, was reif ist, weg muss, noch da ist. Nichts springt mich an. Das sind üble Tage. 😉 Ich habe Hunger, und weiß nicht worauf.

Gestern war einer dieser Tage. Dann soll es ja auch noch etwas sein, das der Herr Anton in die Firma mitnehmen kann. Und plötzlich war sie da, die Idee. Käsfladen, aber mit viel Zwiebeln.

Ich habe also erstmal einen weichen Germteig gemacht, mit etwas Olivenöl. Während der Germteig fröhlich vor sich hinging, machte ich mich daran die Füllung vorzubereiten.

2 große Zwiebeln in Ringe geschnitten in etwas Butterschmalz weich dünsten. Gleich mit Salz, Pfeffer, Kümmel und einer Prise Zucker würzen. Sobald die Zwiebeln weich waren, habe ich sie mit Muscadet abgelöscht und den Wein einkochen lassen. Die Zwiebeln vom Herd nehmen und auskühlen lassen.

100 – 150 g würzigen Bergkäse reiben, mit 2 Eiern, Sauerrahm, Rahm, Salz, Pfeffer und Muskat und etwas Kartoffelstärke verrühren. Die abgekühlten Zwiebeln unterrühren.

Den Teig in eine Torten- oder Tarteform geben, den Rand nach oben ziehen. Füllung drauf verteilen und im vorgeheizten Rohr bei 220 Grad 25 – 30 Minuten backen.

Hat ausgezeichnet geschmeckt, im warmen, wie im kalten Zustand. Mit einer Schüssel Salat dazu ein wunderbares Essen!

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Gemüselasagne

Ich muss zugeben, es ist eine Menge Arbeit, aber jede Minute wert, die man investiert.

Das Rezept habe ich auch dem Kochbuch Italien vegetarisch. Ein schon öfter erwähntes und wirklich empfehlenswertes Kochbuch, auch für Nichtvegetarier 🙂 Ich habe das Rezept etwas abgewandelt. Ich hatte anfangs das Gefühl, es wäre zu wenig Gemüse und zu wenig Tomatensauce, hat sich dann aber als perfekt herausgestellt.

Zutaten für den Teig

  • 300 g Mehl (ich nehme meistens normales Dinkelmehl)
  • 3 Eier

Zutaten für die Füllung

  • 1 Zwiebel
  • Olivenöl
  • 400 ml passierte Tomaten
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Mozarella (ich habe zwei meiner Frischkäse verwendet)
  • Petersilie
  • 1 Aubergine
  • 2 Zucchini
  • 50 g Parmesan

Zutaten für die Béchamel

  • 50 g Butter
  • 50 g Mehl
  • 1/2 Liter Milch
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Zubereitung

Aus Mehl und Eiern einen Nudelteig herstellen, abdecken und ruhen lassen.

Zwiebeln hacken, in Olivenöl anschwitzen und die Tomaten dazugeben, salzen und pfeffern und Petersilie untermischen. Zu einer nicht zu dicken Sauce einkochen. Man kann ruhig etwas Wasser (100 ml) dazugeben, das man zum Ausspülen der Dose verwendet hat.

Auberginen und Zucchini in Scheiben schneiden. Auf ein Backblech mit Backpapier legen, mit Olivenöl beträufeln und bei 160 Grad Umluft ca. 20 min backen. Einmal wenden.

Béchamelsauce zubereiten.

Den Nudelteig mit der Nudelmaschine ausrollen.

Auflaufform mit Olivenöl einölen, eine dünne Schicht Tomatensauce drauf verteilen. Teigblatt darauflegen, 1/3 der Auberginen, Zucchini und den Mozzarella darauf verteilen, mit Parmesan bestreuen und mit Tomatensauce und etwas Béchamelsauce bedecken. So weitermachen, bis alles Zutaten aufgebraucht sind. Die letzte Schicht bilden Tomatensauce, Béchamelsauce und Parmesan.

Im vorgeheizten Rohr bei 180 Grad backen. Bei mir war es mindestens eine Stunde!

Für mich waren es für die kleine grüne Form zu viele Nudeln. Nächstes mal werde ich die große braune Form verwenden und auch etwas mehr Tomatensauce und etwas mehr Gemüse verwenden. Es kommt durchaus auf die Größe der Auberginen und Zucchini an!

Wie gesagt, viel Arbeit aber soooo lecker!

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Mein Frischkäse hat sich ausgezeichnet gemacht in der Lasagne!

 

 

 

Getrocknete Pilze

Es gibt Pilze in diesem Jahr! Viele!! Allerdings auch viele Pilzsucher!!! Trotzdem bleiben immer noch genug Pilze für alle übrig.

Wenn es darum geht, die Früchte der Natur zu ernten, das Geschenk unserer Natur anzunehmen und wert zu schätzen, dann bin ich voll dabei! Heidelbeeren, Preiselbeeren, Kräuter und natürlich Pilze! All diese leckeren Sachen wachsen einfach ohne unser Zutun, wir brauchen sie nur zu ernten.  Ah, da bin ich im Himmel!

Die erste Pilzernte musste ich aus Zeitgründen einfrieren. Einen kleinen Teil habe ich allerdings zum Trocken vorbereitet. Die zweite Pilzernte war für mich eine schmerzvolle Angelegenheit. Dafür hat der Herr Anton die Verarbeitung übernommen und so wurde der Großteil getrocknet und ein Teil zur Sauce verkocht, verspeist und eingefroren.

Pilze trocknen ist eine einfache Angelegenheit. Freunde von uns haben sie aufgefädelt in ihrer Wohnung hängen. Bei mir hat das leider nicht geklappt. Wir haben sie auf den Liegestuhl gelegt und in die Sonne gestellt. Der Liegestuhl hat ein Gitter und die Sonne hilft beim Trocknen.

fullsizeoutput_d59Ich habe gelesen, dass Pilze viel Vitamin D enthalten, was sehr wichtig ist, grade im langen dunklen Winter. Es soll helfen, die Pilze in der Sonne zu trocknen, dann speichern sie mehr Vitamin D, und wenn es nur homöopathisch ist.

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Da war der Herr Anton fleißig!

In der Nacht haben wir die Pilze immer in die Wohnung gebracht, damit sie nicht wieder feucht werden. Zum Schluss habe ich sie noch in Backrohr nachgetrocknet, wie sie richtig rascheltrocken waren.

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immerhin die Hälfte des 3-Liter-Glases!

Frischkäse

Wir kaufen unsere Milch direkt beim Bauern. Frische Rohmilch, unbeschreiblich lecker und kein Vergleich zu gekaufter Milch.

Aus dieser leckern Milch habe ich experimenteller Weise Frischkäse gemacht. Dann nochmal, und nochmal, immer etwas herumprobiert mit Lab, und Stehen lassen, abtropfen, mit oder ohne Gewicht und nun ist es soweit: Mein Frischkäse ist lecker, mit Löchern, er quietscht nicht beim Essen und schmeckt sogar dem Herrn Anton 🙂

Zutaten:

Je Liter Rohmilch 5 Tropfen Lab in einem Stamperl Wasser aufgelöst.

Die Milch auf ca. 35 Grad erwärmen und das Lab unterrühren, dass es gut mit der Milch vermischt ist. Mit einem Tuch abdecken und 30 – 40 min ruhen lassen. Dann schneiden und die Milch auf 40 Grad erwärmen und immer wieder sanft durchrühren.

In Abtropfbecher füllen, auf ein Gitter stellen, dass über einer Schüssel liegt. Nach 1 – 2 Stunden aus dem Becher geben, umdrehen und wieder reingeben. Nach ca. 12 Stunden die Käselaibe aus der Form nehmen, Salzen und auf dem Gitter noch etwas abtropfen lassen. Sobald sich das Salz aufgelöst hat, ist der Käse essbar. Je länger er außerhalb des Kühlschranks weilt, desto eher wird er leicht sauer.

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Tomatenröllchen

Mein Herr Bruder hat ein Lieblingsessen, das wir schon ewig Tomatenröllchen nennen. Der Name ist etwas irreführend, obwohl Röllchen und Tomaten im Gericht vorkommen. Die Röllchen allerdings sind aus Schweinefleisch und die Tomaten gibt es nur in der Sauce. Leider ist das wieder einmal ein Rezept, zu dem es keine Mengenangaben gibt.

Ich habe mit meiner Mutter telefoniert und sie hat mir grob gesagt, wie es geht. Von Mengen spricht meine Mutter sowieso nicht. Zumindest, wenn es ums Kochen geht. Beim Backen ist sie da schon sehr genau! 🙂

Zutaten:

  • Schweineschnitzel
  • bunte Paprika
  • Zwiebel
  • Tomaten
  • Salz
  • Pfeffer
  • Kümmel
  • eine Prise Zucker
  • eine Prise Paprikapulver
  • Sauerrahm
  • Kartoffel- oder Maisstärke

Zubereitung:

Die Schnitzel klopfen, salzen pfeffern und mit Kümmel bestreuen. Mit in Streifen geschnittenen Paprika und Zwiebeln füllen und zusammenrollen. Rundherum braun anbraten. Aus der Pfanne nehmen.

Im übrigen Fett (heute  habe ich das gute Schweineschmalz von den Mangalitza genommen) kleingehackte Zwiebeln andünsten. Kleingeschnittene Tomaten dazugeben, mit Salz, Pfeffer, Paprika, Zucker und Kümmel abschmecken. Die Röllchen wieder dazugeben und bei geschlossenem Deckel fertig dünsten.

Sauerrahm mit wenig Stärker verrühren und unter die Sauce mischen. Die Röllchen mit Käse belegen und im Rohr noch kurz schmelzen lassen.

Petersilkartoffeln passen ausgezeichnet dazu.

Und wenn der Herr Anton dann nach Hause kommt, dann hat die Vorfreude für mich ein Ende und ich kann die Tomatenröllchen endlich verkosten. Natürlich schicke ich meinem Herrn Bruder ein Bild davon 😉 Ich kann mir allerdings schon denken, was er dazu sagen wird. 🙂

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Gut, es ist nicht das schönste aller Bilder, aber das Essen war sehr lecker! 🙂

Vegetarische, gefüllte Paprika

Ich bin ja ein Fleischesser und je älter ich werde, desto genauer weiß ich, dass mein Körper Fleisch braucht. Kaum ist der Herr Anton auf Dienstreise koche ich fast ausschließlich vegetarisch. Eigenartig. Doch immerhin wird von meinem vegetarischen Gekoche ein Großteil eingefroren und der Herr Anton hat damit immer ein leckeres Mittagessen im Büro dabei.

Der Garten gibt her, was er hergeben kann, im Tiefkühler sind auch einige Sachen, die wegmüssen, also wurde eine vegetarische Version der Gefüllten Paprika draus.

Zutaten Fülle:

  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Butterschmalz
  • 1/8 l Musaktwein
  • ca. 500 ml Gemüsebrühe (bei mir war es eine Mischung aus Kalbssuppe und Gemüsebrühe, war im Tiefkühler)
  • ein Schöpfer passierte Tomaten (auch aus dem Tiefkühler)
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL geriebener Parmesan

Zutaten Sauce:

  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Butter
  • 2 EL Mehl
  • den Reste der Suppe
  • ca. 1/2 Liter passierte Tomaten
  • Salz; Pfeffer, etwas Zucker und Chili
  • Salbei, Thymian, Lorbeerblatt und Basilikum

außerdem: 9 kleine Spitzpaprika

Zubereitung:

Ein Risotto kochen und etwas überkühlen lassen.

Für die Sauce eine Einbrenn machen, mit den passierten Tomaten und dem Rest der Suppe aufgießen, würzen und kurz kochen lassen. Das macht man am Besten gleich in der Form, in der man die gefüllten Paprika dann in den Ofen schiebt.

Das Rohr auf 200 Grad vorheizen. Von den Paprika den Deckel abschneiden, Kerngehäuse entfernen und mit dem Risotto füllen. Deckel draufgeben und in die Sauce legen. Im Backrohr so lange backen, bis sie leicht braun geworden sind.

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Zu den „normalen“ gefüllten Paprika würde ich Petersilkartoffeln machen. Ich denke aber, dass diese Paprika keine Kartoffeln mehr brauchen. Lieber eine mehr essen! 🙂