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Letztes Wochenende war Funken, ein allemannsicher Brauch, bei dem auf einem großen Holzstoß eine Hexe verbrannt wird, und damit der Winter ausgetrieben werden soll. Zur Schande des Funkenmeisters hat der Funken nicht ordentlich gebrannt und die Hexe muss heute verbrannt werden.

Zu gegebenem Anlass haben sich meine lieben Freunde auf das schon sein Monaten versprochene Käsefondue eingeladen. Ich wollte ihnen mal ordentliches Brot bieten und ging im Internet auf die Suche. Hab einige Rezepte gefunden, sie miteinander verbunden, abgewandelt und natürlich mit Dinkelmehl gebacken.

Rezept:

Zutaten:

  • 500 g Dinkelmehl
  • 300 ml kaltes Wasser
  • 10 g frische Hefe
  • 10 g Salz
  • etwas frisch gemahlenes Roggenmehl

Quelle: eigenes Rezept

Zubereitung:

Alle Zutaten für ca. 10 min in der Küchenmaschine zu einem schönen glatten Teig verrühren. Eine eckige Tupperdose mit Öl ausstreichen, den Teig reingeben und verschließen. Dann habe ich den Teig fast 20 Stunden im Kühlschrank (8 Grad) gehen lassen. (Vorsicht auf die Größe der Dose! Bei meinem zweiten Versuch mit einem Kilo Mehl hat sich der Teig, wie im Märchen vom Grießbrei, im Kühlschrank ergossen 🙂 )

Den Teig auf eine gut bemehlte (Roggenmehl) Arbeitsfläche stürzen. Längs teilen. Den Teig auch oben mit Roggenmehl bestäuben und gegengleich drehen.

Im auf 230 Grad Umluft vorgeheizten (und mit Wasser bestückten) Ofen ca. 11 min backen, bis der Teig die gewünschte Bräune erhalten hat. Dann auf 150 Grad zurückschalten, Wasser einspritzen und noch ca. 20 min fertig backen.

Das Brot erhält eine wunderschöne knusprige Kruste. Ich hätte es lauwarm beinahe aufgegessen. 🙂 Es hält sich allerdings nicht sehr lange und wird schnell ein bisschen trocken. Lässt sich aber sehr gut einfrieren und aufbacken.

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