… oder wohin mit meinem selbstgezogenen Gemüse!

Meine Tomaten, Paprika, Chili und Auberginen gedeihen wunderbar auf meiner Terasse. Insbesondere die Aubergine wächst und trägt Früchte, dass sie beinahe umfällt. Nach ein bisschen Kochbuchwälzerei (bei den italienischen, in weiser Vorraussicht) bin ich auf eine Caponata gestoßen.

Montalbano liebt sie, und da ich Montalbano liebte (die neueren Bücher haben stark nachgelassen) hab ich mich sofort drangemacht, das Rezept aus dem Buch Andrea Camilleris Sizilianische Küche nachzukochen.

Die Aubergine hab ich, wie angegeben in ca. 3 cm große Würfel geschnitten (mach ich nächstesmal ein bisschen kleiner). In einer großen Pfanne sanft anbraten, bis sie braun und gar sind. Salzen, Pfeffern und zur Seite stellen. Grob gehackte Zwiebel und Knoblauzehen andünsten. In der Zwischenzeit hab ich meinen „Schwarzen Prinz“ geholt, direkt aus der Sonne lies die Riesentomate sich ganz einfach von Hand schälen. Die Zwiebeln immer wieder umrühren und die Tomate kleinschneiden, zu den Zwiebeln geben, salzen, pfeffern und ein bisschen einkochen lassen. Die Aubergine dazugeben, unterrühren und wieder aus der Pfanne nehmen. Braunen Zucker karamelisieren lassen und mit Sherryessig ablöschen. Ein kleines Stück gehackte Chili de Cayenne dazugeben, mit griechischen Oregano würzen und durchziehen lassen. Vor dem Servieren mit frischem Basilikum bestreuen.

Also, was ich bis jetzt probiert habe: schmeckt ausgezeichnet lecker!

Rezept:

  • 1 mittelgroße Aubergine
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Zwiebel
  • 2 große Knoblauchzehen
  • 1 große Fleischtomate (Schwarzer Prinz)
  • Oregano
  • 1 Eßl brauner Zucker
  • 1 Eßl Sherry-Essig
  • 1 Eßl Kapern
  • Basilikum

Quelle: modifiziert nach Andrea Camilleris Sizilianische Küche von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer

Das Bild ist auf die Schnelle entstanden, der Hunger war groß 🙂 Dazu gabs das Toastbrot mit Buttermilch von Petra Holzapfel. Hast du das gegessen, kaufst du niemals mehr eins!

Advertisements