Für meinen Geschmack ein bisschen criss cross habe ich mit einem Rest des Sauerteigs, den ich nicht für Martins Prototyp Nr. 1 angesetzt habe gleich für dieses Rezept verwendet. Ob man das darf hab ich mich nicht gefragt, sah ja gut aus. Und entgegen der Empfehlungen von Petra von Chili und Ciabatta hab ich statt des Weizenmehls Dinkelmehl verwendet. Was mir wieder eine etwas grobporigere Krume eingebracht hat und in mir den Entschluss reifen ließ sofort Weizenmehl kaufen zu gehen. Was aus der Version mit Weizenmehl geworden ist, seht ihr hier später.

Zutaten:

  • 210 g Roggensauerteig
  • 300 g Wasser
  • 290 g Dinkelmehl
  • 190 g Roggenmehl
  • 12 g Salz

Zubereitung:

Habe alles in der Küchenmaschine verrührt. Der Teig hat sie wie bei Petra beschrieben grad nicht von der Schüssel gelöst. Der Teig wurde in eine leicht geölte Schüssel gefüllt und durfte 45 min abgedeckt ruhen. Dann habe ich ihn kurz durchgedrückt, geknetet, wie immer man das nennt, auf alle Fälle ganz vorsichtig. Das Rasten und Durchdrücken habe ich dreimal wiederholt. Jetzt durfte der Teig eine Stunde gehen. Auf der bemehlten Arbeitsfläche habe ich ihn zu einem Quadrat mit 30 cm Seitenlänge ausgezogen, wie einen Brief zusammengefaltet und in ein mit Roggenmehl gestaubtes Gärkörbchen gelegt und wieder gehen lassen. Für gut eine Stunde, dann sprang das Loch, das ich mit einem Finger gedrückt habe nicht mehr zurück.

Im auf 250 °C vorgeheizten Rohr (Tasse Wasser) 15 min und dann bei 220 °C weitere 30 min gebacken. Sieht super aus, toll aufgesprungen, da die Naht schließlich oben war. Und: schmeckt wirklich lecker! Danke an Petra für den Tipp!

Und wenn ich bei Petra sehe, dass das Brot eh grobkrumig sein soll, ist es wohl auch mit Dinkel gut geworden. Aber jetzt sause ich und hole Weizenmehl um das ganze gleich nochmal zu probieren!

 

Advertisements