Es war einfach noch Sauerteig da. Ist immer noch, allerdings jetzt im Kühlschrank wo er warten muss, bis ich schlauer bin, ob der weiteren Vorgehensweise. Bäcker Süpke hat ein Konsumbrot, Petra ein Fast-Konsum-Brot und ich ein Fast Bäcker-z’Roßbach-Brot. Schon der Geruch des Teiges erinnerte mich an das Brot meiner Kindheit, als es beim Bäcker einen „Wecken“ und ein „Loabe“ gab. Das Aussehen entspricht dem allerdings nicht. Der Teig war so weich, dass ich mein neu erworbenes Wissen ob des Formens von Brotlaiben leider nicht so perfekt anwenden konnte und das Brot ziemlich aufgerissen ist. (Sieht man am Foto nicht, ist auf der anderen Seite 🙂 ) Ich habe auch etwas weniger Teig verwendet, da ich nicht mehr so viel Sauerteig hatte.

Zutaten:

  • 300 g fertigen Sauerteig (gestern gefütterter Starter nach Peter Reinhart)
  • 140 g Weizenmehl
  • 215 g Roggenmehl
  • 2 gestr. Teel Salz
  • 290 ml Wasser*

Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf das Salz in der Kenwood Stufe 1, 4 min kneten, Salz einrieseln lassen und weitere 5 min geknetet. Den Teig in eine leicht geölte Schüssel befördert und für 45 min abedeckt ruhen lassen. Danach formen und in einem bemehlten Gärkörbchen eine gute Stunde gehen lassen. Das Backrohr auf 250 Grad vorgeheizt. (Meins kann nicht höher) Brot auf das Blech befördert, eine halbe Tasse Wasser ins Rohr geschüttet, auf 220 Grad zurückgedreht und 5 min gebacken. Dampf ablassen und weitere 45 min gebacken.

* Jetzt erst merke ich, dass ich von allen Zutaten 2/3 genommen habe, abgesehen vom Wasser. Kein Wunder, dass der Teig so weich war und das Brot etwas in die Breite gelaufen ist.

Es wird also auf alle Fälle einen zweiten Versuch geben!

 

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