… schließlich kann man alles einkochen. Und noch einen Tag Kürbispüree essen, das halte ich nicht aus. So gut es auch ist, und ganz getreu meinem diesjährigen Motto, alles einzukochen, was nur irgendwie geht (habs schon mit Letscho und mit Fleischsugo probiert) koche ich gerade Kürbissuppe ein. In Ermangelung eines Einkochtopfes muss ich das immer im Backofen machen (ja ich weiß… absolute Engergieverschwendung), aber meine Mutter kocht neuerdings auch wieder ein, also hab ich keine Chance den alten Einkochtopf bei ihr abzustauben…

Das Rezept für die Kürbissuppe gibt es nicht. Es war ja mal ein Püree. Das war ganz einfach: Butternusskürbis schälen, würfeln und in Salzwasser weich kochen, abgießen und mit Butter zerstampfen. Heute habe ich mit Milch und Wasser das Püree zu einer Suppe verdünnt, mit Muskatnuss und selbst eingesalzenem Wurzelgemüse gewürzt und: eine äußerst leckere Suppe wurde draus. Nun stehen die Gläser im Backrohr. Gibt dreimal wunderbare Suppe als Vorspeise für kalte Tage. Wenn es denn hält…

… ein Blick ins Backrohr …

Den Vorteil vom Einkochen gegenüber dem Einfrieren sehe ich immer, wenn ich nach Hause komme, total ausgehungert und auf der Stelle was zu essen will. Ich gehe in die Speisekammer, ein Blick auf die Gläser, aufgeschraubt, kurz erwärmt und schon kann ich essen. Aus dem Tiefkühler dauert es ewig … also mir kommt das immer so vor!

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