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In den Semesterferien war ich auf einem Brotbackkurs nach Hildegard von Bingen. Eines der Rezepte hatte es mir sofort angetan: die Vinschgerl. Sie werden zwar mit Hefe gebacken, aber sie schmecken trotzdem nicht nach Hefe und sind außen superkross und die Krume traumhaft saftig und lecker!

Zutaten:

  • 645 g frisch gemahlenen Roggen
  • 105 g Roggenmehl
  • 300 g Dinkelmehl
  • 550 ml lauwarmes Wasser
  • 500 ml Joghurt
  • 1/3 Würfel Hefe
  • 1,5 El Salz
  • 1 El Kümmel
  • 2 Tl Brotklee
  • 0,5 El Fenchel
  • je eine Prise Galgant, Bertram und Ysop

Quelle: abgewandelt nach Brigitte Pregenzer

Zubereitung:

Das Mehl in eine große Schüssel geben, eine Mulde machen und darin die Hefe mit etwas Wasser auflösen und mit etwas Mehl ein festes Teiglein rühren. Dieses Teiglein ins Wasser legen und so lange waraten, bis es aufsteigt.

In der Zwischenzeit das Joghurt und die Gewürze in die Mulde geben, das aufgestiegene Teiglein mit dem Wasser dazulehren unf nach und nach einarbeiten und kurz kneten. Es entsteht ein sehr klebriger Teig. Dick mit Mehl bestreuen und auf doppelte Größe aufgehen lassen. Man kann den Teig auch etwas kühler über Nacht gehen lassen.

Mit einer Teigspachtel kleine Portionen abstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Das Mehl ergibt das rustikale Aussehen. Bei 200 °C Umluft 25 min backen. Nach 10 min auf 180 °C zurückschalten. Die Vinschgerl auf einem Gitter auskühlen lassen.

Ich habe heute vier Probevinschgerl gebacken. Den restlichen Teig habe ich in die Speisekammer gestellt, um ihn morgen Mittag zu verbacken. Ich bin gespannt, wie sich das auf den Teig und den Geschmack auswirkt. Die heutigen Weckerl sind außen sehr knusprig und innen fluffig.

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