Rote Bete Brownies

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Ich sah im TV einen Bericht über ungerade gewachsenes Gemüse bei dem Rote Bete Brownies serviert wurden. Da ja meine wunderschön Rote Bete im Garten wächst hab ich mich schlagartig auf die Suche nach einem Rezept gemacht und bin beim River Cottage gelandet. Ich habe allerdings noch Mandeln hinzugefügt, für den Biss und die Zubereitung ein bisschen verändert.

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Zutaten:

  • 3 Eier
  • 250 g Zucher
  • 250 g Butter
  • 250 g Schokolade (70%)
  • 150 g Dinkelmehl
  • 6 g Weinsteinbackpulver
  • 100 g geschälte, gehackte Mandeln
  • 250 g gekochte, geschälte und geriebene Rote Bete
  • eine kleine Prise Salz

Quelle: abgewandelt nach dem Rezept des River Cottage

Zubereitung:

Butter und Schokolade gemeinsam schmelzen lassen, und klümpchenfrei verühren. In der Zwischenzeit das Backrohr auf 180 °C vorheizen. Zucker und Eier in der Küchenmaschine sehr schaumig rühren. Die Butter-Schoko-Mischung darunter rühren, Randig ebenfalls unterrühren. Zum Schluss Backpulver, Mehl und Mandeln unterrühren.

Ich habe die Masse in einer Tortenform gebacken (26 cm), da im Rezept eine Form von 20 x 25 cm angegeben war. Allerdings hat sich die Backzeit damit verdoppelt. Das nächste mal werde ich den Teig auf das Backblech geben und die angegebenen 20 bis 25 min backen. Man muss halt drauf achten, dass die Brownies nicht ganz durchgebacken sind, damit sie nicht trocken werden. Wenn man also mit einem Stäbchen reinsticht, sollten Krümel hängen bleiben, allerdings kein flüssiger Teig!

In der Tortenform hat es auch gut geklappt, allerdings war der Teig ca. 50 min im Ofen.

Schmeckt ausgezeichnet! Saftig und schokoladig! Mal sehen, was die Esser dazu sagen, vor allen Dingen jene, die keine Rona mögen! 🙂 Ich werde nicht sagen, dass sie drin sind 🙂

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Randig-Gemüse

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Ich liebe Rote Bete, Randig, Rona, Rote Rüben, Ronen, … und eigentlich sollten in meinem Garten eine ganze Varietät an Farben wachsen. Allerdings sind die vier Stück, die ich heute geschlachtet habe, von wunderschöner dunkelroter Farbe. Nichts mit weiß und gelb und orange und gestreift, … Naja, soll dem Geschmack keinen Abbruch tun. Für das Foto möchte ich mich gleich entschuldigen, ich hatte ziemlichen Hunger und keine Lust ewig drüber nachzudenken und herumzuprobieren wie ich diesen roten Haufen nun dekorativ anrichten kann. Sieht nun mal so aus 🙂 wie es aussieht.

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Zutaten:

  • 4 Stück Rote Bete (ca. ein halbes Kilo)
  • 2 mittlere Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 Tl selbstgemachtes Brühpulver
  • 1/8 l Rotwein
  • Salz, Pfeffer, Zucker, Kümmel und Koriander
  • 1/8 l Rahm
  • 1 EL Krensenf

Quelle: eigenes Rezept

Zubereitung:

Die Rona schälen und grob reiben. Ziebel und Knoblauch klein schneiden und in etwas Öl leicht anbraten. Randig dazugeben, mit Rotwein ablöschen und würzen. Etwa eine Stunde sanft dünsten lassen. (In der Zwischenzeit kann man ein Kartoffelpürree zubereiten.) Mit Rahm und Krensenf abschmecken. Der Krensenf gibt dem ganzen eine spezielle Note und hebt den erdigen Geschmack der Roten Rübe. Sehr lecker! Vor allen Dingen mit Kartoffelpürree ein Essen zum Reinsetzen 🙂

Mädesüß-Sirup

Der Mann einer Kollegin hat mich letztes Jahr auf Mädesüß aufmerksam gemacht. Es hat einen feinen süßen Duft und wurde angeblich früher verwendet um den Met zu süßen. Möglicherweise kommt daher der Name. Wikipedia weiß dazu mehr. Abgesehen davon, dass ich das Kraut trockne und für Tee verwende habe ich dieses Jahr das erste mal Sirup draus gemacht und bin sehr erfreut über das Ergebnis. Ich muss allerdings gestehen, dass ich diesmal fertigen Sirupzucker verwendet habe.

Sirup-Ansatz

Sirup-Ansatz

Zutaten:

  • 1 kg hellen Sirupzucker
  • 2 doppelte Handvoll Mädesüßblüten
  • 2 Bio-Zitronen in Scheiben

Zubereitung:

Ein dreiviertel Liter Wasser mit dem Zucker aufkochen, leicht abkühlen lassen. Die Blüten dazugeben und mit den Zitronenscheiben beschweren. An einem kühlen Ort (auch der Kühlschrank) 24 bis 48 Stunden ziehen lassen. Durch ein Passiertuch abseihen, noch einmal aufkochen lassen und in sterilisierte Flaschen füllen.

Clafoutis

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… und da waren da noch ca. 400 g Kirschen, und Eier und Alprahm und das musst unbedingt verarbeitet werden. Also: Clafoutisrezept rausgesucht, abgewandelt und raus kam folgendes:

clafoutis

Clafoutis

Zutaten:

  • 400 g Kirschen
  • 3 Eier
  • 65 g Zucker
  • 1 Tl Vanillepaste
  • 250 g Alprahm
  • 65 g Dinkelmehl

Quelle: eigene

Zubereitung:

Ofen auf 200 °C vorheizen. Tarteform ausbuttern. Eier mit Zucker und Vanillepaste mit der Kuchenmaschine schön schaumig schlagen. Rahm unterrühren, zum Schluss das Mehl unterrühren. Die Kirschen in die Backform geben, Teig drauf verteilen und 30 bis 35 min backen. Auskühlen lassen, mit Puderzucker bestreuen.

Tomatenrisotto

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Am Montag hatte ich liebe Menschen in meinem Garten zu Besuch. Sie haben mir  Risotto-Reis mitgebracht. Ich bin ja kein großer Reisfan, aber seither hab ich schon zweimal Tomatenrisotto gekocht. Ich könnte mich reinsetzen. Die Idee dazu kam von einer Freundin, die mir erzählt hat, sie hätte in einem Lokal unglaublich leckeres Tomatenrisotto gegessen. Ich kann ja nun nicht sagen, wie ihres geschmeckt hat, aber ich werde sie mal zu meinem Risotto einladen. 🙂

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Zutaten: (für zwei Personen)

  • 100 g Risottoreis
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • entweder eine Handvoll frische Erbsen, eine kleingeschnittene Paprika, …
  • 1 Eßl Tomatenmark
  • 400 – 500 g geriebene Tomaten (ohne Schale)
  • 1 Tl Suppenpulver (hausgemacht)
  • Salz, Pfeffer
  • Parmesan, Mozzarella, …
  • frischer Basilikum

Quellle: eigene

Zubereitung:

Die gewürfelte Zwiebel, gehackten Knoblauch, eventuell das Gemüse in einer Mischung aus Butter und Olivenöl andünsten, aber nicht bräunen. Den Reis dazugeben und etwas mitrösten lassen. Das Tomatenmark dazugeben und leicht bräunen lassen. Würzen und mit den geriebenen Tomaten aufgießen. Temperatur zurückdrehen und Deckel draufgeben. Immer wieder mal umrühren. Wenn der Reis weich gedünstes ist, aber innen noch Biss hat mit zwei Handvoll geriebenem Parmesan, oder einem anderen Käse verrühren, mit frischem Basilikum verfeinern.

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Ich weiß, dass ist nicht die „traditionelle“ Art ein Risotto zu machen. Aber: es gibt auch diese Art, je nachdem wo in Italien man grade ist. Und: es schmeckt! 🙂

Nussfülle für meine Kolleginnen

… und deshalb auch ohne Foto, weil der Nussstrudel wurde schon gegessen! 🙂

Zutaten:

  • 20 dag geriebene Nüsse
  • 10 dag Zucker
  • 2 Eßl Honig
  • 1 Stamperl Rum
  • 1/8 l Milch

Quelle: von meiner Mama, mehr weiß ich leider nicht

Zubereitung:

Milch aufkochen, alle anderen Zutaten dazugeben und verrühren. Auskühlen lassen. Und keine Angst, das ist am Anfang ziemlich flüssig, wird aber durch das Abkühlen etwas fester.

Viel Spaß beim Nachbacken! Und: eine Kostprobe wäre nicht schlecht! 🙂

Meine „Schuastaloawal“

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Bei unserem Bäcker, zu Hause bei meinen Eltern gab (vielleicht auch gibt) es immer Schusterlaiberl, oder eben im Innviertler Dialekt: Schuastaloawal. Heute hab ich wieder ein bisschen experimentiert, weil mir ein bisschen Trockengerm übrig geblieben ist. Aber ich würde mal sagen, das Experiment ist geglückt. 🙂

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Zutaten:

  • 350 g Dinkelmehl
  • 150 g Roggenmehl
  • 1/2 Tl Trockengerm
  • 1 Tl Salz (eher ein bisschen mehr)
  • 1 Tl Honig
  • 200 g Joghurt
  • 100 – 150 ml Wasser
  • Galgant, Betram, Ysop und Brotklee

Quelle: eigenes Rezept

Zubereitung:

Alle Zutaten in der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten. Ca. 4 h gehen lassen, dazwischen 1 bis 2mal zusammenfalten. Brötchen zu je 80 g schleifen und noch mal eine Stunde gehen lassen. Ich habe sie wieder im Dampfgarer mit dem Brötchenprogramm gebacken. Ansonsten würde ich sagen, 220 Grad fallend auf 180 Grad 20 bis 30 min.

Was ich heute herausgefunden habe: Einschneiden der Brötchen erst nachdem sie eine Weile im Rohr waren und die Kruste schon trocken ist. Dann funktioniert das Einschneiden besser und sie brechen auch knuspriger auf.

Weißbierbrot

In meinem Kühlschrank stand immer noch ein Weißbier herum, das keiner trinken wollte. Also habe ich es kurzerhand in einem Brot verbacken. Auf der Brotkasten-Seite von Petra Holzapfel wurde ich fündig. Ihr Bierbrot mit gerösteter Gerste diente mir als Grundlage. Wie immer etwas abgewandelt, weil es damit anfing, dass ich keine geröstete Gerste hatte.

weissbierbrot

Vorteig:

  • 300 g Dinkelfeinmehl
  • 300 g Wasser
  • 1/2 TL Trockenhefe

Hauptteig:

  • gesamter Vorteig
  • 200 g frisch gemahlener Dinkel
  • 500 g Dinkelfeinmehl
  • 350 g Weißbier
  • 1,5 TL Trockenhefe
  • 2 TL Salz
  • 1 TL Honig
  • etwas Galgant, Betram und Ysop

Quelle: abgewandelt nach Brotkasten

Zubereitung:

Die Zutaten für den Vorteig verrühren, mit Klarsichtfolie abdecken und bei Zimmertemperatur ca. 12 h gehen lassen.

Am nächsten Tag alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Eventuell etwas weniger Flüssigkeit verwenden. Bei mir war der Teig sehr weich.

Den Teig 2 h abgedeckt gehen lassen, nach einer Stunde einmal kurz durchkneten.

Den Brotteig halbieren, länglich wirken und in zwei Gärkörbchen nochmals eine gute Stunde gehen lassen.

Ich habe die Brote im Dampfgarer mit Heißluft gebacken. Mit dem Programm Mischbrot. Im Originalrezept sind 40 min bei 240 Grad und Schwaden angegeben.

Das nächste Mal werde ich bestimmt etwas weniger Flüssigkeit verwenden. Das Bier schmeckt man ganz dezent durch. Aber das Brot sind wunderbar aus, lässt sich gut einfrieren und schmeckt wie ein Hausbrot.

Liebe A.,  ich wünsche dir viel Spaß beim nachbacken! 🙂 Liebe S., vielen Dank, dass ich euren Dampfgarer benutzen durfte, ich werde ihn sicher wieder verwenden! 🙂 … wenn ich darf!

Schwarzbeerröster

… oder auch Heidelbeerröster, oder Blaubeerröster, … egal wie man sie nennt, sie müssen wild wachsen und im Schweiße des eigenen Angesichts gepflückt, und verlesen werden. Letzten August habe ich wieder mal mit den Damen W. die Berghänge unsicher gemacht und ein paar Schwarbeeren „gebrockt“. Weil ja doch viel Arbeit dran hängt, und ich noch Marmelade vom Vorjahr hatte, hab ich sie einfach eingfroren. Gott sei dank, sonst hätte ich heute nicht diesen leckeren Röster machen können, der nicht mal Topfenknödel dazu braucht, ich könnte die Schüssel ohne alles aufessen… 🙂

heidelbeerroester

Zutaten:

  • 250 g Heidelbeeren
  • 50 g Bio-Gelierzucker 2:1
  • ca. 2 cl Orangenlikör

Quelle: leicht abgewandelt nach: Österreich vegetarisch

Zubereitung:

Alle Zutaten in einen Topf geben, und kurz aufkochen lassen. Ich habe tiefgefrorene Heidelbeeren verwendet, da dauert es ein paar Minuten. Sind die Heidelbeeren warm, den Topf vom Herd nehmen und auskühlen lassen.

Krautstrudel

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Ich bin ja nicht grade eine Vegetarierin, aber seit ich das Kochbuch Österreich Vegetarisch mein eigen nenne, habe ich schon eine Menge daraus gekocht und bin immer wieder begeistert über die Ergebnisse! Wie auch über den folgenden Krautstrudel. Sehr lecker!

krautstrudel

Zutaten für den Teig:

  • 250 g glattes Mehl (Dinkelmehl)
  • eine Prise Backpulver
  • 10 g Salz
  • 125 g kalte Butter, in kleinen Stückchen
  • 1 Ei
  • evtl. 2 – 3 El kaltes Wasser

Zutaten für die Fülle:

  • 1 kleines Krauthäupel
  • 1 Zwiebel
  • (den Lauch hab ich weggelassen, den mag ich nicht)
  • 3 El Rapsöl
  • 1 Tl Zucker
  • Salz, Pfeffer
  • eine Prise gemahlender Kümmel
  • etwas getrockneter Majoran
  • Paprikapulver
  • einen Spritzer Weißweinessig
  • 2 El Sauerrahm
  • 1 versprudeltes Ei

Quelle: Österreichsich Vegetarisch, Katharina Seiser, Meinrad Neunkirchner

Zubereitung:

Die Zutaten für den Teig rasch zu einem glatten Teig verkneten und in Frischhaltefolie wickeln. Im Kühlschrank eine halbe Stunde rasten lassen.

Kraut und Zweibeln in Fleckerl schneiden und im Öl anschwitzen. Den Zucker dazugeben und leicht karamellisieren lassen. Die Gewürze dazugeben und mit einem Spritzer Essig ablöschen. Überkühlen lassen, den Sauerrahm unterrühren.

Den Teig auf Blechgröße ausrollen, die Ränder mit Wasser bestreichen. Auf zwei Drittel der Fläche die Fülle verteilen, Ränder einschlagen und zusammenrollen. Ich mache das schon auf dem Backpapier, dann kann man den Strudel leicht auf den Backblech bugsieren. Mit Ei besreichen und im vorgeheizten Rohr bei 190 Grad ca. 25 min backen. Bei mir hat es allerdings 40 min gedauert, bis der Strudel eine schöne goldgelbe Farbe angenommen hat und ausgebacken war.

Dazu passt sehr gut eine Sauce aus Sauerrahm und Kräutern.